Hintergrund – Symbole

Symbole und deren Bedeutung

 
Engel
Geistwesen im Bereich göttlicher Spähre, die in den Mythen und Religionen vieler Kulturen verbreitet sind. Sie vermitteln den Menschen göttliche Botschaften oder stehen ihnen als Schutzgeister bei. Ebenso erscheinen sie als Vorboten des Todes oder begleiten Verstorbene ins Jenseits.
 
Der Anker
Der Anker, der den Platz des Schiffes im Hafen sichert, es aber auch auf hoher See bei Stürmen festhält, ist seit alters ein Bild der Hoffnung, der Zuversicht, des Heils. Für die Christen wurde der Anker gemäß. Hebr. 6,18 ff, das unmittelbar treffende Bild der Hoffnung des Glaubens auf die himmlische Seligkeit.
 
Ähren und Trauben
Beide Zeichen weisen zunächst auf die Passion Christi hin. Nur wenn die Trauben zerstampft werden, wird aus den einzelnen Beeren und dem Gärungsprozess Wein. Und die Körner der Ähren müssen zermahlen werden, um zu Mehl zu kommen, aus dem Brot gebacken wird, das dem Menschen als Nahrung dient. Mit Gewalt wurde sein heiliger Leib zerschlagen und getötet. Durch seinen Tod wurden wir geheilt. Trauben und Ähren weisen wie Wein (Kelch) und Brot auch auf das Abendmahl, auf die heilige Eucharistie hin.
 
Der Baum
Die Vielfalt der Symbolbedeutung, die der Baum bietet, ist offensichtlich. In seiner immer wieder erneuerten Lebenskraft verkörpert er den beständigen Sieg über den Tod. Auch Zeichen des Friedens, des Segens und des Lebensstromes. An den Früchten werdet ihr ihn erkennen - ob der Baum - der Mensch - wertvoll - sein Leben sinnvoll war.
 
Das Wasser
Das Wasser ist Symbol der Reinigung von den Sünden bei der Taufe und führt zur »neuen Geburt«. (Joh. 3,3 - 7). Ohne Wasser kein Leben. Wasser ist die Quelle des Lebens und ewiges Leben. So wie kein Tropfen Wasser im ewigen Kreislauf der Natur verlorengeht, soll auch keine Seele verlorengehen. Wasser ist Lebenselixier.
 
Die Taube
Die Taube mit Ölzweig, Symbol des Friedens. Mit einem Ölzweig kommt die Taube am Ende der Sintflut zurück und zeigt somit das Ende des Strafgerichts Gottes gegen die sündigen Menschen an.
 
Der Pfau
Der Pfau verliert jeden Herbst mit den Federn seine ganze Pracht. Hier erblicken die Christen ein Symbol der Auferstehung des Leibes. Dazu kam die Erklärung des Kirchenvaters Augustinus, daß das Fleisch des Pfaus unverweslich sei. In diesem doppelten Bezug stehen die überaus zahlreichen Darstellungen in Katakomben und frühchristlichen Kirchen.
 
Das Ginkgoblatt
Ginko, der uralte Kultur-und Kultbaum gilt als das älteste »lebende Fossil« unserer Erde - ein Symbol des ewigen Lebens.
 
Lorbeer
Wegen seiner immergrünen Blätter und seines starken Duftes seit alters als Götterbaum, Sinnbild der Unverweslichkeit und Jugend geschätzt; dem Apollon heilig und als Anreger dichterischer und metaphysischer Inspiration im Umkreis von Apollonheiligtümern besonders gepflegt. Lorbeerzweige dienten bei Festzügen, Opfern, magischen Riten als Vergegenwärtigung Apollons. Lorbeerkränze wurden als Zeichen des Sieges, der Ehre, des Ruhmes, des Friedens und somit auch frühe Symbole in der christlichen Verkündigung und Kunst. In der frühen Christenheit wurden die Toten zur Symbolisierung des ewigen Lebens auf Lorbeerblätter gebettet. Lorbeer bildet auch ein Zeichen für die Taufe als Siegel des neuen Lebens in Christus.
 
Die Pelikan
Nach einer naturkundlich-mythologischen Beschreibung soll sich der Pelikan die Brust aufreißen, um seine Jungen mit dem eigenen Blut vor dem Verdursten zu bewahren. Auf Grund dieser Erzählung sehen die Christen (der ersten Jahrhunderte) im Pelikan ein Symbol der Aufopferung und deuten es auf Christus der sein Herzblut am Kreuz vergossen hat, um die Menschen vor der Urschuld zu erlösen.
 
Efeu
Die immergrüne Pflanze ist Sinnbild des ewigen Lebens. Da der Efeu nicht bestehen kann, ohne sich anzuschmiegen, ist er seit alters her auch Sinnbild der Freundschaft und ewigen Treue. Deshalb wurde der Efeu auch auf vielen frühchristlichen Sarkophagen und Katakombenfresken dargestellt.
 
Die Blume
Allgemein das Symbol des Lebens, irdischer Schönheit und Lieblichkeit, als Bild der Tugend der Seele. Die offene Form des Kelches symbolisiert die Aufgeschlossenheit des Herzens für die Gnaden und die Transparenz vor den Augen des ewigen Richters.
 
Das Licht
Das Licht hat in der christlichen Gedankenwelt stets eine bedeutende Rolle gespielt. Die Seele möge rein wie die Flamme vor Gott gelangen - das Licht, das die Finsternis durchdringt und uns den richtigen Weg zeigt. Siehe auch Gleichnis der klugen Jungfrau. Wachet, Ihr wisst nicht, wann der Herr kommt (Matth. 25.1 ff).
 
Die Lilie
Die Lilie bezeichnet symbolisch die strahlende Reinheit, die Unschuld, die Jungfräulichkeit. Die Lilie als Symbol der Auserwählten. Josef und Maria werden mit der Lilie in der Hand dargestellt. Die vertrauensvolle Hingabe in den Willen Gottes, der seine Auserwählten fürsorglich aufnimmt: das mystische Sichausliefern an die Gnade Gottes.
 
Die Krone
Die Krone, ein ursprünglich nur Königen vorbehaltenes Würdezeichen. Sie hat ihre Form von der Mauerkrone und ist deshalb dem Herrn über die Stadt vorbehalten. Sie ist rund und weist somit auf die Vollkommenheit und Teilhabe am himmlischen Wesen hin. Deshalb werden auch heute noch Kränze am Grab niedergelegt.
 
Alpha und Omega
Alpha und OmegaDer erste und letzte Buchstabe im griechischen Alphabet waren nach alter Vorstellung die Schlüssel des Universums, stellen Christusbekenntnisse dar, bezogen auf Offenb. Joh. 22,13 »Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, oder Anfang und das Ziel«.
 
Der Fisch
Das Zeichen des Fisches, das in der Verfolgungszeit der jungen christlichen Kirche als Erkennungszeichen der Christen untereinander eine große Rolle spielte, birgt in seiner griechischen Übersetzung »ICHTHYS« = Fisch einen sogenannten »Akrostichon « ( = eine Abkürzung von Anfangsbuchstaben verschiedener Wörter ) und bedeutet: Jesus Christus Gottes Sohn Retter (Heiland). In diesen wenigen Worten ist die ganze Lehre und das Bekenntnis zu Christus eingeschlossen.
 
Das Füllhorn
Ein Attribut der Erde und ihrer Fruchtbarkeit. Dieses Emblem steht auch für theologische Tugend und Hoffnung.